Dr. Norbert Mair

Häufige Fragen & Antworten

Nicht unbedingt.
Der Anästhesist führt wenn möglich eine Analgosedierung durch. Das ist ein modernes Verfahren, welches eine örtliche Betäubung (Analgesie) mit einem Beruhigungsmittel (Sedierung) kombiniert. Der Patient ist in einem schmerzfreien Dämmerschlaf, die Vitalfunktionen bleiben aber erhalten. Das Verfahren birgt deshalb weniger Risiken und Nebenwirkungen als eine Vollnarkose. Das große Plus bei einer Bandscheibenoperation: Der Patient wird sofort wach, sobald der Chirurg in die Nähe der Nervenfasern kommt. Mit diesem unmittelbaren Feedback sind Nervenschädigungen während der Operation nahezu vollständig ausgeschlossen.

Sehr wahrscheinlich ja!
Nach einer anfänglichen Zeit der Schonung können sie in der Regel wieder Sport ausüben. Eine gut ausgebildete Muskulatur ist sogar sehr wichtig, denn sie ist die beste Möglichkeit, die Wirbelsäule zu stabilisieren und weiteren Rückenbeschwerden vorzubeugen.

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Zum einen natürlich von der Schwere des Bandscheibenvorfalls und ob Nervenschädigungen vorliegen, zum anderen von der Art Ihrer Berufstätigkeit. Die meisten Patienten sind aber spätestens nach sechs Wochen wieder zurück am Arbeitsplatz.

Die Operationsinstrumente von joimax® sind hochspezialisiert.
Deshalb kann der Operateur mithilfe kleinster Schnitte sogar schwer zugängliche Stellen der Wirbelsäule gut erreichen. Weiters ergibt sich daraus, dass Sie eine geringere Dosis Narkosemittel benötigen bzw. teilweise kann mit Analgosedierung operiert werden.

Prinzipiell ja.
Das joimax®-System bietet den Vorteil, dass auch bei Patienten mit „problematischen“ Voraussetzungen nahezu alle Arten von Bandscheibenvorfällen erfolgreich behandelt werden können. Einer unserer ältesten Patienten war 94 Jahre alt.